Das neugotische Kirchgebäude wurde 1855 durch den Architekten Buttel erbaut. Reste der mittelalterlichen Kirche sollen sich noch auf dem alten Kirchhof befinden.
Das Schiff wurde bis auf die Giebeldreiecke überwiegend aus Feldsteinen gemauert. Der Chor ist nach Westen ausgerichtet. Der Backsteinturm im Osten besaß ursprünglich ein achtseitiges Dach, das später durch ein vierseitiges Pyramidendach ersetzt wurde.

Bauzustand und Schadensbild
Die dünnen Biber der Dacheindeckung sind ohne Verstrich unregelmäßig verlegt. Durch die sehr undichte Dachfläche und durch die nicht verschlossenen Turmöffnungen können Regen und Schnee leicht in den Dachraum eindringen. Feuchteschäden sind im Deckenbereich und in der Dachkonstruktion sichtbar. Die Fugen der teilweise verwitterten und brüchigen Feldsteinfassade sind stark ausgewaschen. An der Nordwest- und Südwestecke zeigen sich Mauerwerksrisse.
