Der Feldsteinsaal mit gerader Holzdecke wurde Anfang des 14. Jh. errichtet und erst in der Neuzeit geputzt.
Der Turmunterbau ist genauso breit wie das Schiff und trägt einen hölzernen Aufsatz, welcher Anfang des 18. Jh. erneuert wurde. Aus der gleichen Zeit stammt auch das Fachwerk des Ostgiebels. Der nördliche Gruftanbau trägt ein Mansarddach. Auf der Südseite befindet sich eine kleine Fachwerkvorhalle aus dem Jahr 1829.

Bauzustand und Schadensbild
Die Stulpschalung des Turmaufsatzes hat teilweise offene Fugen. Der Ostgiebel befindet sich in einem schlechten Zustand und der Anschluss des Giebeldreiecks zur Dachhaut ist offen. Die Schwelle am Traufpunkt ist an beiden Seiten des Gebäudes ausgefault.
Durch den undichten First des nördlichen Anbaus kann Wasser eindringen.
Der Gebäudesockel ist stellenweise stark ausgewittert. Im Innenraum wurden infolge der Durchfeuchtung bereits Putzschäden festgestellt.
