Der ursprüngliche Feldsteinsaal mit einer Wandstärke von bis zu 1,30 m stammt aus der 1. Hälfte des 14. Jh..
Das spitzbogige dreigeteilte Ostfenster und die flankierenden Zwillingsblenden sind in Backstein eingefasst und entstanden vermutlich im 18. Jh.
Nach einem Brand 1911 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Dabei errichtete man den quadratischen Turm und die westliche und südliche Vorhalle.

Bauzustand und Schadensbild
Die Schalung des Turmes ist sehr undicht und klaffende Fugen wurden stellenweise provisorisch geschlossen. Am Holztragwerk des Turmes sind Feuchteschäden erkennbar.
Die Deckenbalkenköpfe des Schiffdachstuhles sind eingemauert und eine Schädigung ist wahrscheinlich.
Die Fugen des Feldsteinmauerwerkes sind stark ausgewaschen und Feuchtigkeit kann eindringen. Die südliche und die westliche Vorhalle weisen stärkere Risse und Putzschäden in der Außenwand auf.
