Projekt

Lancken

Steckbrief

Der unregelmäßig gemauerte Feldsteinsaal unter teilweiser Verwendung von Backstein mit einer kreuzrippengewölbten Sakristei auf der Nordseite entstand vermutlich im 15. Jahrhundert. Der Ostgiebel aus Backstein mit eingestreuten Feldsteinen wird durch Spitzbogenblenden gegliedert. Das Innere weist eine flache Holzdecke auf.

Neben der einheitlichen neugotischen Ausstattung blieben eine Taufe in Kelchform aus dem 17. Jahrhundert und der Torso eines spätgotischen Flügelaltars aus der Zeit um 1530 erhalten. Die Flügel mit den Holzskulpturen der Apostel und Tafelmalereien mit acht Szenen aus dem Marienleben sowie Maria und Katharina wurden 1982 gestohlen und sind seitdem verschollen.

Chronik

wohl 15. Jh.

Errichtung der Saalkirche aus Mischmauerwerk (Feldstein unter teilweiser Verwendung von Backstein)

um 1535

spätgotischer Flügelaltar, die Flügel wurden in den 1980er Jahren gestohlen

17. Jh.

hölzerner Taufständer in Kelchform

1863

Orgel von Friedrich Friese (III)

1982

Bei einem Einbruch in die Kirche werden die Flügel des spätgotischen Flügelaltars mit Skulpturen der Apostel, Tafelmalereien aus dem Marienleben und den Figuren von Maria und Katharina, um 1530, gestohlen. Seitdem sind die Flügel verschollen

Bauzustand und Schadensbild

Erforderlich sind eine Restaurierung des schadhaften Ostgiebels sowie die Instandsetzung Dachkonstruktion einschließlich der Neueindeckung mit Biberschwanzziegeln.

Lancken, Ansicht von Süd
Lancken, Innenraum nach Westen
Lancken, Detail eines gestohlenen mittelalterlichen Altarflügels mit Apostelskulpturen
Lancken, gestohlener Altarflügel mit Katharinenfigur, um 1530
Lancken, gestohlene Altarflügel mit Szenen aus dem Marienleben um 1530
Lancken, gestohlene Altarflügel mit Szenen aus dem Marienleben um 1530
Lancken, Detail eines gestohlenen Altarflügels mit drei Apostelfiguren um 1530
Lancken, gestohlener Altarflügel mit Marienfigur um 1530
Lancken, gestohlener Altarflügel (Detail) mit den Aposteln Petrus, Johannes Ev. und Paulus, um 1530