Der stattliche Feldsteinbau wurde in der 2. Hälfte des 13. Jh. erbaut. Das Kirchenschiff erhielt im 15. Jh. ein gebustes Kreuzrippengewölbe mit zwei Jochen anstelle der ursprünglich geraden Holzbalkendecke. An den eingezogenen quadratischen Chor mit kuppeligem Kreuzrippengewölbe grenzt eine tonnengewölbte Nordsakristei. Der massive Westturm mit achteckigem Fachwerkaufsatz wurde 1780 angesetzt. Er trägt eine geschweifte Haube mit offener Laterne.

Bauzustand und Schadensbild
Die absturzgefährdeten Bauteile des Turmes wurden 2000 notgesichert. 2004 musste der Triumphbogen im Kirchenschiff durch eine abfangende Holzkonstruktion provisorisch gesichert werden.
Langhaus- und Chordachstuhl weisen besonders im Schwellenbereich erhebliche Schäden durch den Echten Hauschwamm auf. Die Fachwerkkonstruktion des Turmes ist stark geschädigt und hat sich in Südwest-Richtung geneigt. Für Turm, Schiff und Chor besteht dringender Sanierungsbedarf.
