In malerischer Lage am Groß Eichsener See erhebt sich dieser stattliche Backsteinbau aus dem 14. Jh., welcher ursprünglich die Kirche einer Johanniter-Komture war. Im 15. Jh. entstand der schlichte, mächtige Westturm mit abgewalmtem Satteldach, dessen kreuzrippengewölbte Turmhalle sich in ganzer Höhe zum Schiff öffnet. Der hohe, lang gestreckte Saal mit dreiseitigem Ostchor erhielt nachträglich zwei seitliche Anbauten mit Blendengiebeln.

Bauzustand und Schadensbild
In den Jahren 1983 bis 1987 wurde die Dacheindeckung erneuert und ab 1989 folgte die schrittweise Innenrenovierung und die Restaurierung der Ausstattung. Aufgrund der früheren Undichtigkeit des Daches ist das Holz im Trauf- und Kehlbereich nach wie vor durch Fäule und Pilzbefall gestört. Massive Schäden in der Dachkonstruktion führten zu Mauerwerksrissen über den Fensterbögen. Mauerkronen und Mauerwerk im Giebelbereich sind schadhaft.
