Die Feldsteinkirche mit gerader Holzdecke und tonnengewölbter Nordsakristei wurde um 1300 errichtet. Der Ostgiebel ist mit spitzbogigen Backsteinblenden verziert.
Im Westen befindet sich ein freistehender, geböschter Fachwerkturm mit Holzverschalung, der vermutlich noch vor dem Dreißigjährigen Krieg entstand. Sein spitzer, achteckiger Helm ist mit Schindeln gedeckt.

Bauzustand und Schadensbild
Einzelne Holzverbindungen des Schiffdachstuhls haben sich gelöst und der Längsverband ist unzureichend. Die Gebinde drohen in Richtung Turm abzukippen. Hier müssen kurzfristige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden!
Der Dachüberstand im Traufbereich ist zu gering und von unten offen. Das Sockelmauerwerk ist stark durchfeuchtet und zeigt ausgewaschene Fugen. Die Holzkonstruktion und die Verschalung des Turmes sind stark geschädigt und Holzschindeln des Turmhelms lösen sich teilweise.
