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Abstand
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Die kleine Rundkirche in Tarnow stammt aus dem 18. Jh. Sie hat einen oktogonalen Grundriss und wurde in Fachwerkständerbauweise mit Backsteinausfachung errichtet. Das Dach ist mit Biberschwanzziegeln gedeckt und durch eine Haube aus Holzschindeln bekrönt.

Den Innenraum schließt eine flache Holzdecke.

Auf dem Friedhof befindet sich ein freistehender hölzerner Glockenstuhl.

 

Die rund 600 Christen der Kirchgemeinde Mölln, zu der auch Tarnow gehört, sind mit der Finanzierung dringender Instandsetzungsarbeiten allein überfordert. Sie hoffen auf Hilfe durch verschiedene Stiftungen.

Um zusätzliches Geld in die Baukasse zu bekommen, wurde ein originelles und innovatives Projekt entwickelt:

„Kochen für die Kirche“, so könnte das Motto für die Rettung der Dorfkirche in Tarnow lauten. Die Idee kam der Kirchgemeinde, als sie ein Kochbuch entdeckte, das vor Jahren in Schleswig-Holstein für einen guten Zweck verkauft wurde. Sie bat, diese Idee übernehmen zu dürfen und stellte sie im Frauenkreis vor.

Stolz präsentierte die Kirchgemeinde das handliche, aber umfangreiche Kochbuch mit regionalen, seit Jahrzehnten erprobten Rezepten, mit Vor- und Nachspeisen, Hauptgerichten, Marmeladen und Gelees, Kuchen und Getränken sowie einem Kapitel zum Einlegen und Wursten.

 

Und was alle besonders freut: Der Verkauf des Kirchen-Kochbuches ist bereits mit großem Erfolg angelaufen.

Das Buch heißt „Handschriftliche Rezepte aus Privatküchen in Mecklenburg, Vorpommern und anderswo“. Es kostet 10,- Euro und kann über die Kirchgemeinde oder den Förderverein bestellt werden. www.dreikirch.de

Sie unterstützen damit die Restaurierung der kleinen Kirche in Tarnow.

 


Bauzustand und Schadensbild

Im Jahr 2005 wurden das Dach und die Fachwerkfassade saniert.

Die gesamte Ausstattung der Kirche ist stark von Holzschädlingen befallen. Fenster, Türen, Empore und Gestühl bedürfen einer umfassenden Instandsetzung. Der Innenputz ist von Rissen durchzogen.

Für die gesamte Ausstattung, den Innenputz und die Decke besteht dringender Handlungsbedarf.

 


 





Die Tarnower Rundkirche stammt aus dem 18. Jh. Sie hat einen oktogonalen Grundriss und wurde in Fachwerkständerbauweise mit Backsteinausfachung errichtet.


© Dorfkirchen in Not in Mecklenburg und Vorpommern Gemeinnütziger Verein zur Rettung und Erhalt des Kulturellen Erbe

Neubrandenburg

Carlow

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Schwerin

Schwerin, die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, ist auch Sitz des Oberkirchenrates und auch Sitz der Arbeitsstelle Nordkirche. Der Schweriner Dom ist die Predigtstätte des mecklenburgischen Landesbischofs.

Rendsburg

Die Landessynode der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche trifft sich zu ihren Synodaltagungen in Rendsburg im Christophorushaus.

Plau am See

Mitten im mecklenburgischen Feriengebiet liegt Plau am See. Hier kommt die mecklenburgische Landessynode zu ihren Tagungen zusammen.

Hansestadt Rostock

Rostock ist die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern und ist Sitz einer Superintendentur sowie der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern. Hier die Kirche St. Petri.

Kiel

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt Kiel. Dort befindet sich auch das Kirchenamt der Nordelbischen Kirche.

Lübeck

In Lübeck, der "Mutter der Hanse", hat Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter den Bischofssitz inne.

Greifswald

Die Hansestadt Greifswald ist Sitz des pommerschen Konsistoriums. Der Dom St. Nikolai ist Predigtstätte des pommerschen Bischofs

Hamburg

Hamburg ist Sitz der Landesregierung (Senat) und wird nach der nordelbischen Reform zwei Kirchenkreise mit zusammen rund 750.000 Mitgliedern haben, davon hat allein Hamburg-Ost 500.000. Der Sprengel Hamburg wird von Bischöfin Maria Jepsen geleitet.

Die Tarnower Rundkirche stammt aus dem 18. Jh. Sie hat einen oktogonalen Grundriss und wurde in Fachwerkständerbauweise mit Backsteinausfachung errichtet.

Die Kirche zu Karcheez ist ein frühgotischer Backsteinsaal mit gerader Holzbalkendecke und hohem Feldsteinsockel. Sie entstand Ende des 13. Jh.