Die Feldsteinkirche mit gerader Putzdecke aus dem Anfang des 14. Jh. hat einen schönen, durch kräftige Maßwerkblenden ungewöhnlich reich verzierten Backsteingiebel im Osten.
Wenig später entstand die außen polygonale, innen runde Apsis mit Halbkuppelwölbung und unterlegten Bandrippen. Der quadratische Westturm wurde wohl Ende des 15. Jh. errichtet und 1945 bis auf Traufhöhe des Schiffes abgetragen.

Bauzustand und Schadensbild
Die Südseite der Dacheindeckung ist stark bewachsen. Der Bewuchs wurzelt durch die Dachhaut und drückt die Tonziegel auseinander. Die Nordseite ist stark vermoost und der Anschluss an den Ostgiebel ist undicht. Am Deckenputz des Schiffes und am Gewölbe der Apsis entstanden bereits Feuchteschäden und große Wasserflecken. Durch das Auslegen von Kunststoffplanen im Dachraum wird derzeit versucht größere Schäden zu verhindern. Der Sockel des Hauptschiffs ist durchfeuchtet und mit Salzen belastet.
