Der spätklassizistische Kirchenbau wurde 1869 bis 1870 errichtet und ist in seiner Art einzigartig in Mecklenburg. Große Bleiglasfenster gliedern das rechteckige Schiff, an welches sich in einen polygonaler Sakristeianbau mit Gruft im Osten anschließt. Diesem gegenüber steht ein dreigeschossiger, reich durch Gesimse untergliederter Westturm mit schiefergedecktem Helm.
Die bauzeitliche Ausstattung ist erhalten.

Bauzustand und Schadensbild
Während der Turm bereits 1999 im Rahmen des Notsicherungsprogramms instand gesetzt werden konnte, ist die ursprüngliche Schiefereindeckung des Schiffes, welche zum Teil mit Betondachsteinen ergänzt wurde, sehr schadhaft. Eindringende Feuchte führte bereits zum Ausbruch des Echten Hausschwammes in der Dach- und Deckenkonstruktion. Die Tragfähigkeit ist nicht mehr gewährleistet. Auch in der Fassade sind an Sockel, Gesimsen und Traufe zahlreiche Frost- und Feuchteschäden sichtbar.
