Der stattliche Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jh. ist für eine Dorfkirche ungewöhnlich groß und durch seine Kuppelgewölbe im Chor und im Schiff mit je acht untergelegten Rippen regional einzigartig.
Der eingezogene Rechteckchor mit Nordsakristei öffnet sich zum etwas jüngeren, annähernd quadratischen Schiff. Der rechteckige Westturm trägt einen Fachwerkaufsatz mit Laterne und schlankem Helm aus dem Jahr 1791.

Bauzustand und Schadensbild
Zur Entlastung der Gewölbe wurde 2004 im Dachstuhl eine Schuttentsorgung vorgenommen. Dabei wurden sehr geschädigte Schwellen und Sparrenfüße sichtbar. Das Turmfachwerk ist durch Schubkräfte aus der Laterne und dem Turmhelm bis zu 15 cm nach außen gedrückt worden. Drei Umschnürungen aus Rundstählen sollten diesen Prozess stoppen. Sie beseitigen jedoch nicht die Ursachen. Turmkonstruktion, Dachwerk und Gewölbe bedürfen einer dringenden Sanierung
