In der Mitte des 13. Jh. entstand der schlichte Feld- und Backsteinbau der Kirche in Hohen Pritz mit gerader Holzbalkendecke.
Portal- und Fensteröffnungen sind in frühgotischer Art gedrückt spitzbogig gestaltet und der Ostgiebel wurde mit gestaffelten Blenden über einem Zahnfries geschmückt. Im Rahmen einer umfassenden Erneuerung im 15. Jh. wurde der leicht eingezogene, wuchtige Westturm angesetzt.

Bauzustand und Schadensbild
Die schadhafte Dacheindeckung ist sehr undicht und eindringende Feuchtigkeit gefährdet die Dachkonstruktion. Tragende Verbindungen sind zum Teil nicht mehr kraftschlüssig, so dass eine sehr ungünstige Lastverteilung im Mauerwerk der Außenwände zu Rissen und Setzungen geführt hat.
Neben einer Instandsetzung und statischen Sicherung der Dachkonstruktion ist auch eine Sanierung des Mauerwerkes dringend nötig.
Im Herbst 2005 hat sich in Hohen Pritz ein Förderverein gegründet, der sich der kleinen Dorfkirche mit Engagement angenommen hat.
