Dorfkirche Blücher
Auf der Fahrt von Lauenburg über Boizenburg in das „Mecklenburgisches Elbtal“ sieht man schon von weiten den spitzen Kirchturm von Blücher. Er ragt 48 Meter hoch über das Kirchenschiff und wäre sicher ein toller Aussichtspunkt für viele Radfahrer, die hier im Sommer durch das Elbtal radeln!
Aber leider nagt an dieser großen neugotischen Kirche der echte Hausschwamm. Er hat sich durch die Wände „gefressen“ und auch vom Holz Besitz ergriffen! Dachstuhl und Dacheindeckung sind besonders schadhaft. Eine Notsicherung ist dringend erforderlich.
Die reich gegliederte neugotische Kirche entstand 1874 bis 1876 mit zweijochigem, dreiseitig geschlossenem Chor. Die Ausstattung ist noch einheitlich aus der Bauzeit erhalten. Ein Opferstock von 1635, Leuchter, ein barockes Kruzifix aus der Vorgängerkirche und eine Tauffünte von 1666 aus der Vorgängerkirche sind noch im Innenraum zu sehen. Besonders schön ist die Orgel, die von Friedrich Friese III (1827-1896) gebaut wurde. Der Friedhof, der die Kirche umgibt grenzt direkt an den Hochwasserschutz-Polder Blücher, die Friedhofsmauer hat gleichzeitig die Funktion eines Deiches.
Wer ein wenig Zeit mitgebracht hat, sollte einen Ausflug in die Teldau machen, eine wunderschöne, wasserreiche Landschaft, fast ohne Menschen!
Den Schlüssel für die Kirche in Blücher bekommt man bei Herrn Ulrich Dressler, Schilfweg 11
Auch eine Reise wert ist die Dorfkirche Melkof
