Der neugotische Backsteinbau wurde 1847 vermutlich von einem Berliner Architekten errichtet. Die Ecken des Kirchenschiffes sind durch oktogonale Stützpfeiler betont. Daran schließt sich im Osten ein langer, eingezogener Chorbau an. Auf der Westseite erhebt sich ein zierlicher Turm über dem Portal.
Der Innenraum wird durch ein Scheingewölbe über tudorbogigen Gurten geschlossen.

Bauzustand und Schadensbild
Die Eindeckung des Turmhelmes wurde Ende der 90er Jahre erneuert. 2000 erfolgte eine Pfeilersanierung und 2001 eine Turmsicherung und der Einbau von Schallluken.
Durch Hausbockbefall sind die Kehlbalken, Sparren und Kreuzstreben des Schiffdachstuhls erheblich zerstört. Das führte zur Durchbiegung und Fußpunktverschiebung der Sparren und damit zur Schiefstellung der Längswände und einer sichtbaren Rissbildung.
Hier besteht akuter Handlungsbedarf.
