Buchtip   Kontakt   Sitemap   Suche   Impressum   
Abstand
Startseite > Die Dorfkirchen > Nordwestmecklenburg > Rehna >  Abstand

Die Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters in Rehna zählt zu den frühesten Zeugnissen der Backsteinarchitektur im nordwestlichen Mecklenburg.

Der gotische Bau ist eine stattliche, einschiffige Halle mit Spitzbogenfenstern, geradem Chorschluss und mächtigem Westturm. Er wurde auf Überresten des romanischen Vorgängerbaus errichtet.

Im Innenraum des Schiffes konnten wertvolle Teile hochgotischer Wandmalereien freigelegt werden.

Im Jahr 1230 wählt Mönch Ernestus das Kirchdorf Rehna aus, um hier ein Nonnenkloster nach den Regeln des heiligen Benedikts zu errichten. Die Einweihung des Klosters erfolgte 1254. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau des Kreuzganges zwischen Kirche und Kloster begonnen. Im 14. und 15. Jh. gehörte das Rehnaer Kloster zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Klosteranlagen Mecklenburgs und hatte Macht und Einfluss.

Von der früheren Pracht des Klosterkomplexes zeugen heute noch die Klosterkirche, der Kreuzgang, der Kapitelsaal und das „Lange Haus“, in dem damals ein Winterspeiseraum und eine Wärmestube untergebracht waren.

Im Jahr 1552 wurde das Kloster säkularisiert. Darauf folgte eine sehr unterschiedliche Nutzung der Gebäude:

Vom Beginn des 18. Jh. bis 1819 wurden die vorhanden Bauten als Amtsgebäude umgenutzt. Ab 1819 bis zum 1. Weltkrieg dienten die Gebäude dann als Forstamt. 1878/79 wurde der nördliche Teil des Langen Hauses zum Verwaltungsgebäude umgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg bis 1995 erhielten Schüler in den ursprünglichen Klosterräumen Unterricht.

Im Jahr 1997 begann eine umfassende Sanierung eines Großteils des „Langen Hauses“ und im Herbst 2004 zog hier die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) ein.

Das so genannte Refektorium steht dem Klosterverein für kulturelle Zwecke zur Verfügung.


Bauzustand und Schadensbild

Chor- und Schiffdachstuhl der Klosterkirche weisen im Traufbereich große Schäden auf. Die diagonalen Zugbalken sind zum Teil herausgerissen und die Stichbalken haben sich stellenweise von den Wechselbalken gelöst. Es ist anzunehmen, dass auch die Schwellen, die zurzeit nicht einsehbar sind, Schäden aufweisen. Über dem Chorfenster befindet sich ein Riss im Mauerwerk, der sich in den Giebel hochzieht.

Auch das Mauerwerk des Turmes ist stark verwittert.

 


 



Die Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters in Rehna zählt zu den frühesten Zeugnissen der Backsteinarchitektur im nordwestlichen Mecklenburg.


© Dorfkirchen in Not in Mecklenburg und Vorpommern Gemeinnütziger Verein zur Rettung und Erhalt des Kulturellen Erbe

Neubrandenburg

Carlow

Der Firmensitz der Toaster Internetdienstleistungen Wienecke&Schümann GbR

Schwerin

Schwerin, die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, ist auch Sitz des Oberkirchenrates und auch Sitz der Arbeitsstelle Nordkirche. Der Schweriner Dom ist die Predigtstätte des mecklenburgischen Landesbischofs.

Rendsburg

Die Landessynode der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche trifft sich zu ihren Synodaltagungen in Rendsburg im Christophorushaus.

Plau am See

Mitten im mecklenburgischen Feriengebiet liegt Plau am See. Hier kommt die mecklenburgische Landessynode zu ihren Tagungen zusammen.

Hansestadt Rostock

Rostock ist die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern und ist Sitz einer Superintendentur sowie der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern. Hier die Kirche St. Petri.

Kiel

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt Kiel. Dort befindet sich auch das Kirchenamt der Nordelbischen Kirche.

Lübeck

In Lübeck, der "Mutter der Hanse", hat Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter den Bischofssitz inne.

Greifswald

Die Hansestadt Greifswald ist Sitz des pommerschen Konsistoriums. Der Dom St. Nikolai ist Predigtstätte des pommerschen Bischofs

Hamburg

Hamburg ist Sitz der Landesregierung (Senat) und wird nach der nordelbischen Reform zwei Kirchenkreise mit zusammen rund 750.000 Mitgliedern haben, davon hat allein Hamburg-Ost 500.000. Der Sprengel Hamburg wird von Bischöfin Maria Jepsen geleitet.

Die Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters in Rehna zählt zu den frühesten Zeugnissen der Backsteinarchitektur im nordwestlichen Mecklenburg.

Die Kirche zu Karcheez ist ein frühgotischer Backsteinsaal mit gerader Holzbalkendecke und hohem Feldsteinsockel. Sie entstand Ende des 13. Jh.