Der kleine Fachwerkbau wurde 1781 neben dem älteren, westlichen Holzturm errichtet.
Die Fenster waren ursprünglich bleiverglast und wurden nach dem 2. Weltkrieg durch einfaches Fensterglas ersetzt. Im Inneren schließt eine flache, geputzte Decke den Raum.
Besonders wertvoll ist der Altaraufsatz in Form eines Triptychons, dessen Mittelschrein aus dem 15. Jh. stammt.

Bauzustand und Schadensbild
Eine Notsicherung zur Abfangung der Nordwestecke wurde 2004 durchgeführt.
Aufgrund von Schäden am Fachwerk und im Dachstuhl sowie hohem Lasteneintrag aus der Dachdeckung gibt es Verformungen und Ausbrüche in der nördlichen Fachwerkwand. Die Standsicherheit der Kirche ist akut gefährdet! Der Sockelbereich ist durchfeuchtet, da Oberflächenwasser gegen das Mauerwerk läuft. Verfugungen sind verwittert und herausgefallen. Teile der Schwelle im erdnahen Bereich sind verfault.
