Der schlichte Feldsteinsaal mit querrechteckigem Westturm stammt aus dem Ende des 13. Jh.. Am blendenverzierten Ostgiebel ist der doppelte Fugenschnitt noch sichtbar.
Über dem Westgiebel erhebt sich ein Fachwerkturm mit quadratischem Schaft und achteckigem, eingezogenen Aufsatz. Er wurde 1836 im Zuge einer Restaurierung neu gebaut. Gleichzeitig wurden die Fenster und das Nordportal in Backstein erneuert.

Bauzustand und Schadensbild
Die Mauerschwellen des Schiffes sind von Braunfäule befallen. Die Lastabtragung der Deckenbalken und der aufgezapften Sparren ist deshalb nicht mehr gewährleistet. Feuchtigkeit und tierische Ausscheidungen haben Putz und Putzträger der Deckenuntersicht geschädigt. Die Zinkblecheindeckung des Turmhelmes ist undicht, Auflagerpunkte am Dachstuhl des Turmes fehlen und Ziegelgefache sind stark ausgewittert.
Eine Instandsetzung ist dringend nötig.
