Mit Beginn der Christianisierung entlang der Ostseeküste entstanden meist an slawischen Siedlungspunkten die neuen Dörfer der Siedler. Noch heute kann man diese slawischen Siedlungsspuren in und an Dorfkirchen unseres Bundeslandes sehen. Die Kirchen wurden in dem Material errichtet, das man auf den Feldern der Umgebung fand, dem Feldstein. Reiche Dörfer konnten sich aber auch schon Backsteinkirchen "leisten". Sie wurden meist mit frühgotischen Stilelementen errichtet.
Vielfach wurden in dieser Zeit die Kirchen als Zufluchtsorte für die Bewohner der umliegenden Siedlungen genutzt.
Sie waren Zufluchtort, Wehrkirchen und schützten vor den herumvagabundierenden Banden des 13. Jahrhunderts.
Ende des 14. Jahrhunderts war dieser "Bauboom" abgeschlossen.