Das zweijochige Kreuzrippengewölbe des Backsteinsaals aus dem 14. Jh. steht auf einem hohen Sockel aus behauenen Feldsteinen. Das Gewände des spitzbogigen Südportals und die Ostfassade schmücken Formziegel mit Drachen- und Löwenreliefs. Der Ostgiebel ist mit schlanken Spitzbogenblenden verziert. Im Inneren findet man einen umlaufenden Fries von Wandmalereien aus dem 14. Jh.. Ein niedriger Holzturm lehnt sich an die westliche Außenwand.

Bauzustand und Schadensbild
Aufgrund des schlechten Bauzustands wurde die Kirche 1972 gesperrt. Ab 1997 konnten Dach und Außenhaut im Rahmen eines Notsicherungsprogramms saniert werden. Kurz vor dem Abschluss der Dachdeckungsarbeiten brach nach einem Sturm am 18. Oktober 1998 das westliche Gewölbejoch ein. Etwa 45 Tonnen Steine stürzten nach unten.
2003 erfolgten Sicherungsmaßnahmen und die Sanierung des östlichen Gewölbejoches. Das Westgewölbe konnte bis jetzt nicht wieder aufgebaut werden.
